Mehr Schutz beim Online-Shopping mit Kreditkarte

13 Juli 2011

Sehr viele Menschen bezahlen im Internet mit ihrer Kreditkarte. Von den meisten Menschen wird dies als relativ sicher beurteilt. Beispielsweise bezahlten 58 Prozent der Österreicher bereits online mit ihrer Kreditkarte und es werden immer mehr. Beim Online-Shopping mit der Kreditkarte ist Vorsicht geboten. Die Zahl der Straftaten, die mit dem Handel im Internet zu tun, haben steigt stetig. Im Jahre 2005 waren es 2453 Straftaten, letztes Jahr waren es bereits 4450.

Es gibt allerdings Gegenstimmen

Vorsicht vor Kreditkarten-BetrügernDie Ispa, der Dachverband der heimischen Internetserviceprovider, beruhigt, indem sie versichert, dass das Einkaufen im Internet sicher sei. Außerdem gibt es Möglichkeiten, die Sicherheit beim Online-Shopping zu erhöhen.

Prepaid-Kreditkarten

Eine Möglichkeit, mehr Schutz beim Online-Shopping mit der Kreditkarte zu haben, ist die Nutzung einer Prepaid-Kreditkarten. Sie ist eine Kreditkarte, auf die ein bestimmter Betrag geladen werden muss, sodass man damit bezahlen kann. Bei einem Diebstahl der Karteninformationen, ginge also nur das Guthaben verloren.

Zusätzliche Authentifizierung

Bevor eine Buchung stattfinden kann, müssen Käufer und Verkäufer, zur zusätzlichen Authentifizierung, ein Passwort eingeben. So wird sichergestellt, dass der Käufer sowie Verkäufer, diejenigen sind, die sie vorgeben zu sein. Dieses Verfahren nennt man „MasterCard SecureCode“ oder „Verified by Visa“ und muss bei dem Kreditkartenbetreiber angemeldet werden.

Paypal und Click and Buy

Bei diesen, bereits seit längerem existierenden Unternehmen, muss man sich mit seinen Kreditkartendaten anmelden und jeder Kunde bekommt ein Passwort. Beim Einkaufen im Internet muss der Kunde dann nur noch das Passwort angeben. Bei Problemen übernehmen diese Unternehmen eine Art Treuhandfunktion, d.h. der Kunde erhält beispielsweise bei nicht gelieferten Waren sein Geld zurück.

eps-Online-Überweisung

Eine eps-Online-Überweisung erfolgt über das eigene Girokonto, allerdings mit einem Tan-Code. Somit bleiben die riskanten Daten bei der Bank.
Achtsam sein
Grundsätzlich kann man sagen, dass es sehr hilfreich ist, auf bestimmte Dinge, wie z.B. die SSL-Verschlüsselung, zu achten. Diese erkennt man daran, dass eine Seite mit https:// beginnt. Weiterhin sollte ein Vorhängeschloss als Symbol auftauchen. Auch muss man bei Seiten, die der eigenen Bank sehr ähnlich sind, achtsam sein. Diese könnten von Betrügern erstellt worden sein. Ein aktuelles Antivirenprogramm und eine eingeschaltete Firewall sind ebenfalls wichtig, um sich vor Trojanern zu schützen.