Vorsicht vor gefälschten MasterCard Mails

01 März 2012

MastercardKriminalität findet heutzutage nicht nur im realen Leben statt, sondern auch und zunehmend online. Immer mehr Menschen surfen regelmäßig im Internet, machen Online-Banking und kaufen Waren online. Dies hat das Interesse von Gangstern geweckt, da hier für sie relativ leicht Beute zu machen ist durch unvorsichtige oder unwissende Nutzer. Die Daten von Kreditkarten sind ein attraktives Zielobjekt der Gauner, da sie mit den Daten entweder direkt selbst etwas kaufen oder diese gewinnbringend weiterverkaufen können. Oftmals versuchen sie über gefälschte E-Mails von Kreditkartenunternehmen, wie z.B. MasterCard, an die Kundendaten zu kommen.

Phishing-Mails

Zahlreiche E-Mails werden tagtäglich in Deutschland und anderswo verschickt, um die Daten der Kreditkartenkunden auszuspähen (man bezeichnet dies mit dem englischen Begriff „Phishing“). Betreffzeilen sind beispielsweise „Kartenschutz und Sicherheit“ oder „Datenabgleich mit Ihrer MasterCard“. Der Inhalt der E-Mails ist meistens seriös gestaltet, es fällt keinesfalls sofort auf, dass es sich um einen Fake handelt. Selbst verlinkte Seiten, auf die in den E-Mails teilweise verwiesen wird, sind täuschend echt nachgemacht. Deswegen ist bei solchen Mails absolute Vorsicht geboten. Am besten, man öffnet sie gar nicht erst. Lassen Sie sich nicht einschüchtern von Drohungen, Ihre Karte zu sperren, wenn Sie den Aufforderungen nicht nachkommen. Dies sind nur Tricks, um Sie psychologisch unter Druck zu setzen.

Zu Ihrem Schutz wichtige Tipps für Karteninhaber

  • Antworten Sie nicht auf E-Mails, deren Absender Sie nicht kennen und persönliche Informationen von Ihnen abfragen. Insbesondere PIN, Passwörter und die Prüfkennziffer sollten Sie niemals preisgeben. Solche Informationen werden von Kreditkartenanbietern wie MasterCard nicht per Mail und nicht ohne Ihre Aufforderung angefordert.
  • Klicken Sie nicht auf jegliche Links, die in den Mails auftauchen.
  • Achten Sie auf Rechtschreib- und Grammatikfehler in den Mails. Einige der Mails kommen aus dem Ausland von Personen, die nicht der deutschen Sprache mächtig sind.
  • Prüfen Sie, ob die Adresse der Kreditkartenfirma, die in der Mail angegeben ist, korrekt ist. Meistens wird von den Kriminellen hier eine falsche Adresse genannt.

Maßnahmen nach Erhalt der E-Mail

Bezeichnen Sie die Mails bei Ihrem Mailanbieter als Spam und löschen Sie sie am besten sofort. Melden Sie den Absender Ihrem Mail-Anbieter, um auf die Gauner aufmerksam zu machen und dabei zu helfen, dass die Mails des Absenders blockiert werden. Wenn Sie einen der Links angeklickt oder gar Ihre Daten preisgegeben haben, sollten Sie sofort Ihre Kreditkarte sperren lassen und sich mit dem Kreditkartenunternehmen in Verbindung setzen.