Vorsicht vor hohen Gebühren bei der Kreditkarte

02 April 2012

Die Zahlung mit bargeldlosen Varianten hat sich in den letzten Jahren bei den deutschen Konsumenten stark verbreitet. Auf der einen Seite steht die EC-Karte, welche bereits eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung genießt. Allerdings ist auch die Kreditkarte stark auf dem Vormarsch. Da die meisten Menschen noch keine Erfahrungen mit dieser Art von bargeldloser Bezahlung haben, sollte man sich jedoch vorher mit den Gefahren und Möglichkeiten der Kreditkarten beschäftigen. Nur so kann man sicher sein, was Gebühren und Kosten einer solchen Karte angeht.

Die möglichen Gebühren einer Kreditkarte

Hohe Gebühren bei KreditkartenBei der Auswahl einer Kreditkarte sollte man nicht in erster Linie auf die Kosten achten, sondern sich Gedanken darüber machen, was man von dieser Zahlungsweise eigentlich erwartet. Der Vorteil der meisten Kreditkarten ist die Vielfältigkeit der Arten und Zahlungsweisen. So kann man sich entweder für eine Kreditkarte entscheiden, die wie bei einer Prepaid Handykarte, vorher mit Guthaben aufgeladen wird. Dann kann man zwar keinen echten Kredit in Anspruch nehmen, trotzdem lässt sich mit der Karte im Netz oder im Laden shoppen. Sollte die Karte einmal verloren gehen oder geklaut werden, muss man sich keine Sorge um die Sperre machen. Schließlich kann maximal das Guthaben genutzt werden, welches sich auch auf der Karte befindet. Auf der anderen Seite gibt es Karten die wie eine EC-Karte funktionieren. Die getätigten Einkäufe werden direkt vom Konto abgebucht; auch hier ist eine Möglichkeit der Überschuldung durch eine Kreditkarte relativ gering. Zu guter Letzt gibt es noch die echte Kreditkarte. Dabei handelt es sich um eine Karte, bei der ein Kredit eingeräumt wird. Entweder werden die Umsätze am Ende des Monats vom Konto eingezogen oder man entscheidet sich für eine Ratenzahlung. Die Flexibilität bei der Bezahlung ist hier der eindeutige Vorteil. Allerdings können gerade im letzten Fall einige Kosten entstehen. Neben den Kosten für die eigentliche Karte, die sogenannte Jahresgebühr, gibt es natürlich auch Kosten für Verzug und Zinsen. Dies sollte man bei der Auswahl der eigenen Kreditkarte unbedingt bedenken um am Ende nicht deutlich mehr Kosten zu haben als man erwartet hat.

Die Suche nach der richtigen Kreditkarte

Wenn man sich für eine bestimmte Art von Kreditkarten entschieden hat, kann man sich auf die Suche nach einem passenden Anbieter begeben. An diesem Punkt kommen auch die eigentlichen Kosten für eine solche Karte ins Spiel. Es gibt Karten, die eine jährliche Gebühr erheben und Karten, bei denen man für jede Transaktion eine bestimmte Gebühr zahlen muss. Natürlich gibt es auch Angebote, bei denen man gar keine echten Gebühren hat. Ein Kreditkartenvergleich der unterschiedlichen Anbieter im Internet kann dabei helfen das passende Angebot zu finden. Hier kann man sich einen guten Überblick über die Vielzahl der Angebote machen und sich ein passendes Modell auswählen, welches beispielsweise keine jährlichen Kosten hat. Wenn man sich erst einmal für einen bestimmten Anbieter entschieden hat, kann man einfach den Antrag direkt im Internet ausfüllen. Nach einer Prüfung der eigenen Bonität und der Schufa sollte man innen von kurzer Zeit die Karte mit allen wichtigen Unterlagen im eigenen Briefkasten haben. Schon kann man entspannt bargeldlos shoppen.